Leistungen

Wir unterstützen Unternehmen dabei, Steuerung, Prozesse und Organisation so zu gestalten, dass sie wirksam, skalierbar und zukunftsfähig sind. Unsere Leistungen orientieren sich nicht an Tools oder Methoden, sondern an Fragestellungen und Wirkung. Wir überführen Digitalisierung und KI vom Proof of Concept in den Regelbetrieb – mit Governance, Operating Model und Adoption Engineering.

Typische Ausgangslagen

  • Wachstum erzeugt Komplexität – Steuerung wird reaktiv statt planbar

  • Prozesse sind historisch gewachsen, Varianten explodieren, Ausnahmen werden Normalfall

  • Forecast, Planung und Reporting sind manuell, spät und wenig entscheidungsrelevant

  • Automatisierung liefert Inseln, aber keine End-to-End-Wirkung

  • KI-Piloten zeigen Potenzial – der Regelbetrieb scheitert an Leitplanken und Verantwortung

  • Veränderungen werden umgesetzt, aber nicht dauerhaft verankert (Day-2 fehlt)

Leistungsfelder

Process Intelligence

Wir machen Prozesse sichtbar, steuerbar und wirksam – als Grundlage für Automatisierung, Digitalisierung und Skalierung.

Ergebnis: weniger Varianten, niedrigere Exception Rate und messbare Prozessleistung.

Schwerpunkte:

  • BPM & Prozessarchitektur
  • End-to-End-Prozesse & Ownership
  • BPA & Prozessautomatisierung
  • RPA sinnvoll einordnen (Brücke, nicht Betriebssystem)

Typische Fragestellungen:

  • Wo verlieren wir Durchlaufzeit und Qualität – und warum?
  • Was ist Standard, was Ausnahme – und wer entscheidet?
  • Welche Automatisierung zahlt wirklich auf End-to-End-Wirkung ein?

Deliverables:

  • Prozesslandkarte (E2E) inkl. Standards/Ausnahmen
  • Steuerungskennzahlen (Outcome-KPIs) + Kontrollpunkte
  • 90-Tage-Backlog für Standardisierung & Automatisierung

Finance & Controlling

Wir entwickeln Finance vom Reporting zur Steuerungsfunktion: treiberbasiert, entscheidungsrelevant und im Operating Model verankert. Ziel ist eine Steuerungslogik, die Abweichungen früh sichtbar macht und Entscheidungen beschleunigt.

Ergebnis: höhere Forecast-Qualität, weniger manueller Aufwand und schnellere Entscheidungen.

Schwerpunkte:

  • KPI- und Treiberlogik (Decision-Grade Finance)
  • Forecasting & Planung als Cadence (nicht als Event)
  • Data Ownership & Quality Gates für Finance-relevante Daten
  • Working Capital / Cash-orientierte Steuerung (wo sinnvoll)

Typische Fragestellungen:

  • Warum werden Forecasts erklärt statt gesteuert?
  • Welche Treiber sind wirklich relevant – und wer verantwortet sie?
  • Wie reduzieren wir manuellen Aufwand ohne Transparenzverlust?

Deliverables:

  • Steering Blueprint (KPIs, Treiber, Cadence)
  • Data Ownership & Quality Gates
  • Maßnahmen- und Benefit-Tracking (Wirkung sichtbar)

Operating Model & Transformation

Wir gestalten Transformation als Betriebsmodell: klare Verantwortlichkeiten, Entscheidungslogik und Routinen, die Umsetzung im Alltag verankern. So wird Veränderung steuerbar – nicht nur projektförmig.

Ergebnis: klare Ownership, belastbare Cadence und verlässliche Umsetzungsgeschwindigkeit.

Schwerpunkte:

  • Governance & Decision Rights (wer entscheidet was, wann)
  • Operating Cadence (Ops Review, Steering, Change/Release)
  • Standards, Varianten und Kontrollen für Skalierung
  • Schnittstellenlogik zwischen Bereichen und Systemen

Typische Fragestellungen:

  • Wo fehlt Ownership – und warum bleiben Entscheidungen liegen?
  • Welche Routinen machen Steuerung wirklich wirksam?
  • Wie reduzieren wir Varianten, ohne das Geschäft zu blockieren?

Deliverables:

  • Operating Model Map (Rollen, Gremien, Cadence)
  • Governance & Control Map inkl. Eskalationslogik
  • 90-Tage-Agenda mit priorisiertem Backlog

Adoption Engineering

Adoption Engineering konstruiert Durchsetzbarkeit im Regelbetrieb: Rollen, Routinen, Leitplanken und messbare Adoption. Damit wird Veränderung nicht „begleitet“, sondern systematisch verankert.

Ergebnis: Veränderung kommt im Alltag an – mit sinkender Exception- und Rework-Rate.

Schwerpunkte:

  • Standard/Ausnahme-Logik + Eskalation
  • Day-2-Betrieb: Backlog, Reviews, Quality Gates
  • Adoption Metrics (Nutzung, Exceptions, Rework, Datenqualität)
  • Rollenbasiertes Enablement (zielgerichtet statt Trainings-Gießkanne)

Typische Fragestellungen:

  • Warum wird nach dem Go-live „wie vorher“ gearbeitet?
  • Welche Leitplanken verhindern Schattenprozesse?
  • Wie messen wir Adoption und Wirkung dauerhaft?

Deliverables:

  • Adoption Blueprint (Rollen, Routinen, Leitplanken)
  • Definition Adoption Metrics + Messlogik
  • Day-2-Backlog und Betriebsübergabe-Plan

KI im Regelbetrieb

Wir überführen KI vom Proof of Concept in den Betrieb: mit Leitplanken, Prozessintegration, Kontrollpunkten und einem belastbaren Day-2-Modell. Ziel ist Skalierung ohne Schattenbetrieb – nachvollziehbar und verantwortbar.

Ergebnis: KI wird integrierbar, nachvollziehbar und skalierbar – vom PoC in den Betrieb.

Schwerpunkte:

  • Governance (Human-in-the-loop, Auditierbarkeit, Decision Logs)
  • Prozessintegration (Trigger, Status, Ausnahmebehandlung)
  • Monitoring & Release Cadence (Qualität, Drift, Incidents)
  • Nutzenmessung (Outcome-KPIs + Benefit Tracking)

Typische Fragestellungen:

  • Was darf KI empfehlen, was darf sie entscheiden?
  • Wie wird KI Teil des Prozesses statt Add-on?
  • Wie sichern wir Qualität und Nachvollziehbarkeit im Betrieb?

Deliverables:

  • KI-Leitplanken & Decision Rights
  • Prozessintegriertes Zielbild inkl. Controls
  • Day-2-Betriebsmodell (Monitoring, Releases, Backlog)

Vorgehen

Unsere Arbeit folgt keiner Standardmethodik.
Sie orientiert sich an Fragestellungen, Reifegrad und Zielsetzung – strukturiert, analytisch und pragmatisch.

Einordnung

Ausgangslage, Engpässe, Zielbild und Prioritäten

Blueprint

Governance, Operating Model, Kennzahlen, Backlog

Regelbetrieb

Adoption Engineering, Day-2, Messbarkeit und kontinuierliche Verbesserung

Unsere Denkweise entsteht aus Projekten

In unseren Insights ordnen wir zentrale Fragestellungen ein – entlang der fünf Leistungsfelder.

FAQ

Was unterscheidet xthink von klassischer Digital- oder Prozessberatung?

Wir liefern nicht primär Maßnahmenlisten oder Tool-Empfehlungen, sondern ein belastbares Steuerungs- und Betriebsmodell: End-to-End-Strukturen, Verantwortlichkeiten, Routinen, Kontrollpunkte und Messlogik. So wird Umsetzung im Alltag wirksam – nicht nur im Projekt.

Regelbetrieb bedeutet: Prozesse, Rollen und Entscheidungen funktionieren verlässlich im Tagesgeschäft – unabhängig davon, wer gerade „Projektverantwortung“ trägt. Dazu gehören klare Standards und Ausnahmen, eine operative Cadence (Reviews, Eskalation) sowie messbare Kennzahlen für Nutzung und Wirkung.

Day-2 bezeichnet den Betrieb nach dem Go-live: dort entscheidet sich, ob Standards eingehalten, Datenqualität stabil bleibt und ob der Nutzen dauerhaft realisiert wird. Ohne Day-2-Mechanik entstehen Schattenprozesse, Ausnahmequoten steigen und Effekte aus der Umsetzung verpuffen.

Adoption Engineering ist die systematische Konstruktion von Durchsetzbarkeit: Rollen, Routinen, Leitplanken, Eskalationslogik und Messgrößen für Adoption. Im Unterschied zu klassischem Change Management geht es weniger um Kommunikation als um Betriebsmechanik, Verantwortlichkeit und Messbarkeit im Alltag.

Wir kombinieren Outcome-KPIs (z. B. Durchlaufzeit, Qualität, Forecast-Qualität, Kosten) mit Adoption Metrics, die den Alltag abbilden (z. B. Nutzung, Exception Rate, Rework, Datenqualität, manuelle Eingriffe). So wird sichtbar, ob Nutzen entsteht – und warum.

Sinnvoll ist es, wenn Varianten und Ausnahmen den Alltag prägen, Schnittstellen Rework erzeugen oder Automatisierung an fehlenden Standards scheitert. Weniger sinnvoll ist es, wenn Prozesse bereits stabil sind und das Problem eher in Priorisierung, Governance oder fehlender Ownership liegt.

Wir arbeiten grundsätzlich system- und anbieterunabhängig. Entscheidend ist nicht das Tool, sondern die Prozess- und Steuerungslogik dahinter: Standards, Datenverantwortung, Integrationspunkte, Kontrollen und Betriebsroutinen. ERP ist dabei häufig Fundament – aber selten allein der Engpass.

KI im Regelbetrieb heißt: klare Leitplanken (Decision Rights, Human-in-the-loop), Prozessintegration, Kontrollpunkte und ein Day-2-Betriebsmodell mit Monitoring, Release-Cadence und nachvollziehbarer Entscheidungslogik. Ziel ist Skalierung ohne Schattenbetrieb – verantwortbar und prüfbar.

Typischerweise innerhalb weniger Wochen: ein Steering Blueprint, eine Governance & Control Map sowie ein priorisiertes Umsetzungs-Backlog inkl. Verantwortlichkeiten und Messlogik. Damit ist der nächste Schritt konkret, steuerbar und anschlussfähig an Umsetzung.

Mit einem Strategiegespräch zur Einordnung der Ausgangslage, zur Klärung von Zielbild und Engpässen sowie zur Ableitung eines belastbaren nächsten Schritts. Im Anschluss entscheiden Sie, ob ein Blueprint/Sprint oder eine Begleitung in den Regelbetrieb sinnvoll ist.

Struktur entsteht nicht durch Aktionismus.

Wenn Sie Ihre Themen einordnen und einen belastbaren nächsten Schritt ableiten möchten, sprechen wir gern.